» Zunft
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Kataloge 2012/2013:
 
 
 
 
Pischinger Berufsbekleidung ist ein zuverlässiger Partner der Zünfte und Handwerker. Wenn Pischinger Zunftkleidung liefert, dann bekommt der Kunde robuste, funktionelle und hochwertige Arbeitsbekleidung für alle Handwerksberufe.
 
Pischinger und seine Hersteller garantieren neueste Technologien, höchsten Qualitätsstandard. Pischinger bietet alles für Beruf und Walz in einer Qualität, die man sprichwörtlich „zünftig“ nennen darf.

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Als Nachfolger der frühen Gesellenverbindungen sind die Schächte entstanden. Jeder Schacht hat einen anderen Kleidungsstil
 
 
(von li nach re): fremder Rolandsbruder, fremder Freiheitsbruder, fremder Vogtländer, rechtschaffener fremder Maurergeselle, rechtschaffener fremder einheimischer Zimmergeselle.
 
 
Der Charlottenburger
Seit alters her trägt der Zunftgeselle im Charlottenburger sein gesamtes Hab und Gut auf der Tippelei. Mit besonderem Geschick wird der Charlottenburger akkurat - was nur bei den Zunftgesellen zu erlernen ist - zu einem praktischen Bündel geknotet.
Auskünfte und Informationen für deutschsprachige Gesellen
 
Werkzeugkette
Mit drei Gliederreihen, passend für Koppel mit Lederschlaufen. Besonders stabile Ausführung.
 
Nageltasche aus Leder
Aus Leder einteilig, zum Einhängen ins Koppel. Schwarz.
 
Hammerschlaufe
Aus Leder. Konisch, genäht und genietet. Besonders fest. Ohne Inhalt. Schwarz.
 
Messeretui
Aus geschmeidigem und solidem Leder. Bestens verarbeitet. Besonders praktisch für alle Alu-Messer, Pappmesser, Bodenlegermesser etc. Ohne Inhalt. Schwarz.
 
Koppelschloss, vernickelt
Mit Wappenbild für Dachdecker, Zimmerer, Maurer, Steinsetzer, Installateure oder neutral. Ohne Koppel. Vernickelt.
 
Langarm-Staude.
Das Original in klassischer Verarbeitung, angenehm zu tragen, bequem und funktional - im Sommer wie im Winter. Das Besondere an diesem Hemd sind der traditionelle Staude-Stehkragen und die eingelegten Falten. 100%Baumwoll-Gabardine. Farbe: weiß. Waschbar bis 60º. Rückenlänge: 90 cm.
 
Zur Ausstattung eines Zunftgesellen gehören:
 
» Zunfthose aus Cord 500 mit Schlag / oder leichtem Schlag
» Weste aus Cord (mit / ohne Nierenschutz)
» Zunfthemd Staude- langärmliges Stehkragenhemd mit Faltenbrust
   in Schlupfform, 100 %  
» Baumwolle, sanforisiert
» Sakko aus Cord
» Bielefelder (Hut mit breitem Rand; Wollfilz)
» Koppel mit Schnalle der Zunftzugehörigkeit oder Ledergürtel
» Wanderstock
» Schuhe mit Schutzkappe
» Zollstock
» Zimmermannsbleistift
» Messer / Messertasche
» Zunftschmuck (Ohrhänger)
» Prachtkette (vernickelt / Farbe: silber)
» Bandanos (Halstuch)
» Ehrbarkeit (schwarz Baumwolle)
» Charlottenburger (Tuch zum Einwickeln der persönlichen Ausrüstung)
 
Der Charlottenburger
Seit alters her trägt der Zunftgeselle im Charlottenburger sein gesamtes Hab und Gut auf der Tippelei. Mit besonderem Geschick wird der Charlottenburger akkurat - was nur bei den Zunftgesellen zu erlernen ist - zu einem praktischen Bündel geknotet. 100% Baumwolle, 100 x 90 cm
Hammer
Hammerzwinger mit Metallbügel
Nageltasche aus Rindsleder
Hammerkette
 
.....und der Schornsteinfeger gehört auch dazu.
Zur Zeit sind ca 1.000 Gesellen in der ganzen Welt auf der Walz.
Eine Zeit, die dem jungen Gesellen zur echten Schule des Lebens wird. Dabei lernt er Land, Leute und Arbeitsmethoden kennen, die C.C.E.G.-Herbergen stehen dem Reisenden zur Verfügung. Die C.C.E.G. ist eine der ersten Vereinigungen, die den europäischen Einigungsgedanken gestaltet. Erwandern können sich Gesellen aus den Berufen Zimmerer, Dachdecker, Tischler, Betonbauer, Maurer, Steinmetze, Gipser, Fliesenleger, Steinsetzer.
Wenn Sie mehr über Zünfte und das Handwerk wissen wollen empfehlen wir folgende Links.

Präsident der C.C.E.G.
Antonius Kielmann
In den Wettern 2a
21423 Winsen/ Luhe
Tel. 04171/ 690370
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Vereinigungen der C.C.E.G. – C.C.E.G.-Sekretariat
Gleievec
F-56310 Guern
Tel. 033/297 277 886
e-Mail: sec.cceg@wannadoo.fr
 
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  Etwas zur Geschichte der Zunft:
Für die Walz gibt es feste Regeln:
 
· Der Geselle muss ledig sein
· Er muss eine abgeschlossene Berufsausbildung besitzen
· Er muss unter 30 Jahre alt sein
· Er darf „keine Schulden“ haben.
· Er darf sich seiner Heimatstadt nur bis zu 50 Km nähern.
Als im 12. Jahrhundert die Städte zu Zentren von Gewerbe und Handel aufstiegen, kam dem Handwerk eine immer größere Bedeutung zu. Die gemeinsamen Interessen galt es zu wahren und  die Handwerker schlossen sich zu Zünften zusammen.
 
Die Zünfte regelten alle Belange des Handwerks, zum Beispiel wurden in Zunftordnungen das Verhältnis von Meistern, Gesellen und Lehrlingen geregelt und die Ausbildung festgelegt.
Ein wesentlicher Bestandteil der Zünfte war und ist die Wanderzeit der Handwerksgesellen, die so genannte Walz. Heute dauert sie in der Regel drei Jahre und einen Tag.